Fashion

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Aufmerksamkeit

Auch wenn man es mir im ersten Moment wahrscheinlich kaum glauben mag – Ich höre gern zu. Lässt man meinen offensichtlichen Mitteilungsdrang außen vor, welchen ich zu Genüge via sämtlicher Social Media Plattformen auslebe, ist es mir sogar sehr recht, wenn Freunde und Familie ihre ganze Story ausführlich mit mir teilen und Probleme loslassen können.

Dabei freut es mich natürlich, wenn mein Gegenüber am Ende des Gespräches erleichtert ist, aufgrund der einfachen Tatsache, dass sie jemanden gefunden haben, der sich Zeit nimmt.

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Schwieriger wird es da, wenn mir gänzlich unbekannte Menschen gegenüber sitzen. Anscheinend strahle ich im alltäglichen Leben eine unfassbare Hilfsbereitschaft oder Sympathie aus, denn egal wie viele Menschen um mich herum gehen, stehen oder sitzen, sucht jemand das Gespräch, werde potenziell ich angesprochen.

Geht es um den Weg zum Bahnhof, ist man in einer Minute durch mit der Sache. Aber das wäre zu einfach! Denn ich finde mich immer wieder in Situationen, in denen aus einer eigentlichen Standardfrage, ein Gespräch wird, in dem mein Gegenüber, welches ich zuvor nie gesehen habe, über sehr private Dinge zu sprechen beginnt.

Leider muss ich dazu sagen, dass meine soziale Ader mich davon abhält, diese Menschen einfach so stehen zu lassen. Also höre ich ihnen über Gott und die Welt zu, versuche so oberflächlich wie möglich, aber dennoch aufmerksam zu antworten und freue mich am Ende darüber, der Person ein offenes Ohr geboten zu haben.

Schlussendlich verblassen die meisten Geschichten und Gesichter für mich schneller, als ich es eingestehen kann, aber für diejenigen, die jemanden gefunden haben, dem sie ihre Geschichte erzählen durften, bedeutet es einen Moment der Aufmerksamkeit.

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Zufriedenheit

Das Wetter ist perfekt, also ist es mal wieder Zeit zu meckern. Über den eigenen Körper, über den Körper der Anderen und über alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Ich möchte mich hier natürlich auch nicht total scheinheilig hinstellen und sagen, dass ich nicht meine Themen habe, über die ich regelmäßig ganze Reden schwinge. Derzeit versuche ich aber vermehrt, einfach mal zufrieden mit dem zu sein, was ist und nicht an dem zu hängen, was sein könnte.

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Natürlich hätte ich gerne den perfekten Sommer-Body und die perfekte Haut dazu, aber die Realität sieht anders aus. Ich habe einfach mal ein gutes Jahr kaum darauf geachtet, dass ich mich genug bewege und habe gegessen, was das Zeug hielt. Ist es da überraschend, dass mein Bauch nicht straff ist und sich kein Sixpack abzeichnet – Nein!
Darüber zu zetern, dass meine Schultern und mein Rücken nicht mit der makellosen Haut bedeckt sind, bringt mir am Ende des Tages auch keine Formel, die diese Makel verschwinden lässt.

Auch das endlose Aufzählen von Dingen, die mich an meinem alten Opel Corsa stören, stellt mir nicht gleich morgen einen Neuwagen vor die Tür.

Ist es die Anstrengung wert, auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken, was man alles nicht hat? Wie eingangs geschrieben, versuche ich mich derzeit darin, einfach mal zufriedener zu sein und an den Punkten zu arbeiten, die mich stören und sie nicht in Grund und Boden zu meckern.

Ich laufe nun schon seit etwas mehr als zwei Monaten und habe den Spaß an diesem Sport wieder gefunden. Es war wohl einfach nicht meins, regelmäßig ins Studio zu gehen und dort an den Geräten zu trainieren. Auch hier war zu Beginn wieder Überwindung nötig, mich aufzuraffen, aber mittlerweile gehören meine vier bis fünf Laufeinheiten pro Woche zu meinem Tagesablauf. Ich habe mir aber nicht zum Ziel gesetzt, noch in diesem Sommer einen, in meinen Augen, guten Körper zu erreichen. Viel mehr ist es ein netter Nebeneffekt, dass sich etwas positiv verändert. Wichtiger war es mir, nicht mehr faul rum zu sitzen, sondern wieder aktiver zu werden.

Ebenso habe ich eine gewisse Zufriedenheit darin gefunden, meinen alten Corsa vor der Haustür stehen zu haben. Zwar ist der Wagen fast so alt wie ich und mit 21 Jahren sicherlich kein absolutes Traumauto, mir fehlt die Musik in Inneren und meinen Suzuki Swift vermisse ich immer noch, allerdings bewegt er mich regelmäßig aus dieser kleinen Einöde, in meine Heimat an die Küste. Ohne diese vier Räder, müsste ich meinen Koffer und meine Taschen durch drei Busse und eine Bahn ziehen, bevor ich mir die Meeresluft um die Nase wehen lassen könnte. Wie könnte ich da nicht zumindest ein neutrales Verhältnis zu diesem Auto haben.

Unterm Strich muss ich also einfach häufiger darüber nachdenken, wo ich die Stellschrauben anziehen und welche Blickwinkel ich verändern muss, um eine positive Einstellung zur aktuellen Situation zu halten.

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*Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bewusst(sein)

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Und schon wieder ist eine Woche vorüber. Gefühlt drehe ich mich derzeit einmal um und schon sind noch sieben Tage verflogen. Ich habe es nie geglaubt, wenn mir jemand gesagt hat, dass die Tage, Wochen und Monate irgendwann verfliegen.

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Woran liegt das? Sollten wir bewusster unseren Alltag bestreiten? Aber wie macht man das, ohne gleich ins Extreme zu rutschen?
Viele Fragen, auf die ich keine Antworten habe. Vielleicht ist es auch besser so. Wie anstrengend wäre ein Leben, in dem keine Entscheidung mehr einfach so mit dem Bauch getroffen wird. Manchmal ist es gar nicht so schlimm einen Tag unbewusst verstreichen zu lassen, solang man nicht abdriftet und diese Tage die Überhand gewinnen lässt.

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*Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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